Es ist ungefähr 1000 Jahre her. Wir befinden uns an einem sehr heißen Tag im Land Israel. Auf einer kleinen Landstraße vor der bekannten Stadt Jericho, sitzt ein Mann am staubigen Straßenrand. Er hat sich in eine alte verblichene Decke gehüllt, um seinen Körper vor den stechenden Sonnenstrahlen zu schützen. Er sieht arm aus. Neben ihm am Wegrand liegt eine kleine Schüssel mit ein paar gesammelten Geldmünzen. Seine Augen sind immer geschlossen, denn er ist blind. Niemals hat er etwas Anderes als Dunkelheit gesehen. Er kennt keine bunten Blumen, keine Menschen, keine Sonne. Alles was andere erblicken, kann er nur riechen, tasten und hören. Es ist ziemlich viel Betrieb auf der Straße. Eine ganze Volksmenge geht an ihm  vorüber, das spürt er genau. „Irgendetwas Besonderes ist geschehen“, denkt er sich und überlegt. Dann hört er, dass Jesus Christus in der Nähe ist. Wer ist wohl dieser Mann? Kann er vielleicht unserem blinden Bartimäus helfen?
Dieser „Herr Jesus“ wie ihn die nennen, die ihm Glauben, soll schon viele kranke Menschen geheilt und wieder gesund gemacht haben. Davon hat Bartimäus, schon mehrmals gehört. „Wenn der Herr Jesus wirklich der Erlöser ist, von dem die Bibel spricht, dann kann er mich auch wieder ganz einfach sehend machen“, denkt er sich. „Doch kann das möglich sein?“, flüstert er verzweifelt und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Da! Plötzlich hört er weit entfernt eine Stimme, die zu der Volksmenge spricht. Das muss Jesus sein! Mit seinem feinen Gehör, versteht Bartimäus jedes Wort. Jesus Christus spricht liebevoll und sanftmütig, ganz anders als die anderen jüdischen Lehrer. Sofort keimt Hoffnung in ihm auf. Wenn dieser Mensch der Erlöser ist, dann wäre er ein weiter Verwandter von König David. Dann hätte Gott ihn geschickt. Bartimäus merkt einen Kloß in seinem Hals, denn er hat Angst. Doch dann beginnt er leise zu rufen: „Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner!“. Schon machen die ersten Menschen genervt einen Bogen um ihn herum.
Infolinie
Israel
blind
Volksmenge
geheilt
Erlöser
sanftmütig
David
Es ist ungefähr 1000 Jahre her. Wir befinden uns an einem sehr heißen Tag im Land Israel. Auf einer kleinen Landstraße vor der bekannten Stadt Jericho, sitzt ein Mann am staubigen Straßenrand. Er hat sich in eine alte verblichene Decke gehüllt, um seinen Körper vor den stechenden Sonnenstrahlen zu schützen. Er sieht arm aus. Neben ihm am Wegrand liegt eine kleine Schüssel mit ein paar gesammelten Geldmünzen. Seine Augen sind immer geschlossen, denn er ist blind. Niemals hat er etwas Anderes als Dunkelheit gesehen. Er kennt keine bunten Blumen, keine Menschen, keine Sonne. Alles was andere erblicken, kann er nur riechen, tasten und hören. Es ist ziemlich viel Betrieb auf der Straße. Eine ganze Volksmenge geht an ihm  vorüber, das spürt er genau. „Irgendetwas Besonderes ist geschehen“, denkt er sich und überlegt. Dann hört er, dass Jesus Christus in der Nähe ist. Wer ist wohl dieser Mann? Kann er vielleicht unserem blinden Bartimäus helfen?
Dieser „Herr Jesus“ wie ihn die nennen, die ihm Glauben, soll schon viele kranke Menschen geheilt und wieder gesund gemacht haben. Davon hat Bartimäus, schon mehrmals gehört. „Wenn der Herr Jesus wirklich der Erlöser ist, von dem die Bibel spricht, dann kann er mich auch wieder ganz einfach sehend machen“, denkt er sich. „Doch kann das möglich sein?“, flüstert er verzweifelt und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Da! Plötzlich hört er weit entfernt eine Stimme, die zu der Volksmenge spricht. Das muss Jesus sein! Mit seinem feinen Gehör, versteht Bartimäus jedes Wort. Jesus Christus spricht liebevoll und sanftmütig, ganz anders als die anderen jüdischen Lehrer. Sofort keimt Hoffnung in ihm auf. Wenn dieser Mensch der Erlöser ist, dann wäre er ein weiter Verwandter von König David. Dann hätte Gott ihn geschickt. Bartimäus merkt einen Kloß in seinem Hals, denn er hat Angst. Doch dann beginnt er leise zu rufen: „Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner!“. Schon machen die ersten Menschen genervt einen Bogen um ihn herum.